Aktueller Kalender des RGW

Jugend trainiert für Olympia

Mädchenmannschaft erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik

Am 19.07.2023 ging es für die Mädchenmannschaft (Jahrgang 2010 und jünger) des Remstal- Gymnasiums Weinstadt in der Sparte Leichtathletik zum Landesfinale ins Pichterichstadion nach Neckarsulm, nachdem sie sich beim Regionalwettbewerb am 28.06.2023 in Ludwigsburg dafür qualifiziert hatten. Die Sportunion Neckarsulm richtete gemeinsam mit dem Albert- Schweitzer-Gymnasium den Schulwettbewerb für über 750 Sportlerinnen und Sportler aus und verköstigte diese mit Kuchen, Crêpes und Brezeln.

Die Mädchenmannschaft zeigte sich in allen Disziplinen erfolgreich, doch musste sie gegen starke Gegner wie das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg mit seinem angeschlossenen Sportinternat antreten. Letztlich erzielte sie aber einen erfolgreichen zehnten Platz und lan- dete damit in den Top 10 der besten Mannschaften in Baden-Württemberg.

Die Mädchen traten in den Lauf-Disziplinen Sprint (50m), Staffel (4x50m) und Mittelstrecke (800m) und in den Sprung-Disziplinen Hoch- und Weitsprung sowie im Ballwurf an.
Das Remstal-Gymnasium Weinstadt vertraten: Nia Hülder (6b), Linn Kurz und Luise Lietz (beide 6d), Nele Häbich (7a) und Franziska Ackermann, Nia Austen, Emilia Breuning, Maja Hä- bich und Franziska Popp (alle 7c).

Text: Nathalie Schürmann

Der Film zum Israel-Projekt

In Kooperation mit SCORA und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg haben Schülerinnen und Schüler unter anderem des RGW und aus Israel diesen Film geschaffen.

Besuch der Reliklasse 6a/e im Sinnenpark

Am 22. Mai 2023 waren die Klassen 6a/e im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts in  Hegnach. Wieso in Hegnach?? Dort haben wir eine Erlebnisausstellung mit dem Titel „Sinnenpark“ besucht. In der Ausstellung gab es verschiedene Räume, die von Jesu Leben berichteten. Zum Beispiel gab es Szenen in einer Synagoge, eine Hochzeit, einen Raum zur „Stillung des Sturmes“, einen Raum zur Kreuzigung und zum Gebet.

Besonders gefiel uns der dekorierte Raum zur „Hochzeit zu Kana“. Es kam tolle Musik und die fröhliche Stimmung untermalte den Teil der biblischen Geschichte, in der auf dem Hochzeitsfest der Wein ausging. Jesus rettete aus dieser peinlichen Situation und machte aus Wasser Wein (sein erstes Wunder), den wir in Form von Traubensaft probieren konnten. Die Darstellung dieser biblischen Geschichte aus dem Johannesevangelium (Johannes 2, 1-11) hat uns allen sehr gut gefallen.Sehr eindrücklich war auch der Bootsraum. Alles sah sehr realistisch aus – ein Holzboot vor einem projizierten Hintergrund aus Wellen. Es war auch eine große Hand aus Holz auf dem Schiffsboden angebracht – ein Symbol dafür, dass die Hand Gottes uns alle festhält. Die Geschichte erzählt davon, dass Jesus mit seinen Jünger in stürmischer See in ihrem Boot fast untergingen. Die Jünger hatten große Angst, doch glaubten sie, dass Jesus ihnen helfen kann. Auf einmal wurde alles totenstill – der Sturm flachte ab (nachzulesen in Matthäus 8, 23-27).

Zuletzt kam der wunderschöne Raum der Hoffnung. Er war sehr hell, fröhlich und einladend gestaltet. Man konnte seine Anliegen auf einen Zettel schreiben, den man in eine Schachtel werfen konnte. Dann wird dafür gebetet! 

Wir haben viel gelernt und Impulse für unser Leben mitgenommen. 

Vielen Dank an Frau Ruff, unsere Religionslehrerin, die das Ganze organisiert hat und an Frau Merz, die als Begleitperson dabei war.

Amelie Fürste, Lina Heusel, Helena Ilg, Nathalie Redmann (6e)

Nordirlandaustausch

A study trip to (Northern) Ireland of Year 10: 06. – 11. März 2023

Es war die wohl lustigste und abwechslungsreichste Woche des diesjährigen Schuljahres und dazu noch eine, die wir, 32 SchülerInnen der Klassen 10, nicht vergessen werden! 

Trotz des frühen Aufbruchs (um 03.30 Uhr!) am Montag, den 06. März 2023, waren wir bei unserer Ankunft in Belfast bei strahlendem Sonnenschein alle recht fit. 

Als erster Programmpunkt stand ein Besuch der City Hall, des imposanten Rathauses von Belfast, auf dem Programm- dort konnten wir uns in die Rollen des Lord Mayor und seiner Deputies begeben- Herr Hillmer war mit Begeisterung dabei! 
Nach einem Stadtrundgang und gemeinsamen Abendessen hatten wir noch viel Spaß in der Jugendherberge. Dort erholten wir uns bei gemeinsamen Spielen und lasen uns die einfallsreichsten, britischen Witze vor, die die Gästebibliothek hergab. Schlafen mussten wir dann aber doch irgendwann, weil ein langer, intensiver Tag in der Friends´ School in Lisburn bevorstand. 

Am Dienstagmorgen wurden wir in Lisburn, einer kleinen Stadt in der Nähe von Belfast, schon sehnsüchtig von unseren Buddies, unseren SchulpartnerInnen, erwartet. 
In der anschließenden Assembly, der Schulversammlung, war es während der täglichen “Minute of Reflection“ so still, dass wir Deutschen uns erstmal daran gewöhnen mussten. 
Viele von uns (vor allem die Mädchen) waren neidisch auf die dunkelgrünen Uniformen, was lustigerweise die Nordiren gar nicht verstanden haben. Jedoch waren wir froh, unsere Winterjacken zu haben, als sich das Wetter innerhalb kürzester Zeit von strahlendem Sonnenschein zu starkem Hagel verwandelte. 

Fun Fact: Viele Nordiren laufen bei rund 5 Grad in kurzer Hose rum. 

An diesem Tag waren wir mit im Unterricht bis 15:30 Uhr und im Anschluss spielten wir mit allen Tag Rugby und lernten so die Spielregeln von Rugby ein bisschen kennen. Der Tag schloss ab mit Pizza und Bowling mit unseren Buddies.

Am nächsten Tag spazierten wir morgens zur Universität von Belfast, die uns an manchen Ecken an Hogwarts bei „Harry Potter“ erinnerte und wir entdeckten danach noch auf eigene Faust das Ulster National Museum in Belfasts botanischem Garten. Ein Ereignis, das dem Großteil von uns am meisten gefiel, war das Rugby Tournament der Schulmannschaft am Nachmittag, welches wir miterleben durften. Dort lernten wir den enthusiastischen Kampfgeist der gesamten Schulgemeinschaft mit einheitlichen Gesichtsbemalungen kennen.

Am Donnerstag war der erste Programmpunkt der Besuch des Titanic Museum am Morgen, welches historisch sehr informativ und dazu noch mitreißend aufbereitet war. Die Titanic wurde in Belfast gebaut und die Stadt hat aus diesem Erbe ein fantastisches Museum gemacht.
Am Mittag ging es dann direkt zum Giant’s Causeway, dem atemberaubendsten Erlebnis für uns alle. Der wunderschöne Küstenabschnitt an der Nordküste Irlands ist Teil des Unesco Weltkulturerbes und das Wetter, eine Mischung aus Schnee, Regen, Hagel und Wind, hat das Ganze noch beeindruckender gemacht. Abends bereiteten wir in der sehr gemütlichen Jugendherberge in Portrush ein Gourmet-Menü zu und anschließend diskutierten einige Jungs, inklusive Herrn Hillmer, mit beeindruckendem Elan über (gefühlt) sämtliche Fußballmannschaften Europas, was der Nebentisch amüsiert kommentierte. 

Einen Einblick in das pulsierende Stadtleben Dublins, der Hauptstadt der Republik Irland, erlangten wir schließlich an den letzten beiden Tagen unserer Reise. 
Am Freitag waren wir begeistert von den zahlreichen Straßensängern und der guten Laune, die am Nachmittag in der Innenstadt auf den Straßen herrschte. Vielleicht lag dies auch an den vielen Pubs, die das Wochenende einläuteten.
Durch das nächtliche Dublin streiften wir im Rahmen einer Ghost Tour und bekamen einen Eindruck davon, wie ausgelassen die Einwohner und Touristen in Temple Bar, der Ausgehmeile Dublins, miteinander feierten.  Am Samstag hieß es dann „Goodbye“. 

Die Woche war ein so schönes Erlebnis, dass wir alle am liebsten nur noch zurückwollen.  

An dieser Stelle wollen wir uns alle nochmal herzlich bei Frau Munro und Herrn Hillmer für diese unvergessliche Reise bedanken.

Thea Kieber & Lisa Drews, 10b

Wir bedanken vielmals für die großzügige Unterstützung dieser Studienreise durch UK-German Conection!

Aufenthalt in Israel

Nach über zwei Jahrzehnten intensiver Beschäftigung mit dem Thema Antijudaismus, nach etlichen Fahrten mit Schülern zu Gedenkstätten und einer Reihe von Fortbildungen für Lehrer mit einer Kollegin aus Karlsruhe zum Thema Antisemitismus, bin ich überzeugt, dass es keinen effektiveren Weg gibt, junge Menschen für das Phänomen Anti-Judaismus aber auch Anti-Israelismus zu sensibilisieren als die Begegnung mit jungen Israelis in ihrem Alter.

Lange haben wir uns mit den Gräueln der Nazizeit und toten Juden beschäftigt und dabei die Begegnung mit lebenden Juden (gewissermaßen den Nachfahren der Opfer) vernachlässigt; diese haben in den letzten 75 Jahren einen putzmunteren Staat aufgebaut (Stichwort Silicon Wadi) und wörtlich die Wüste zum Blühen gebracht (was selbst auf Satellitenfotos zu erkennen ist…); die jungen Israelis, mit denen ich gesprochen habe, schätzen sehr, welchen Preis ihre Eltern und Großeltern für den einzigen jüdischen Staat dieser Welt und die einzige echte Demokratie im Nahen Osten bezahlt haben und sind sehr dankbar dafür.

Zugegebenermaßen ist diese Demokratie umstritten (aber sie funktioniert) und selbstverständlich macht dieser junge Staat (auch seinem großen Sicherheitsbedürfnis geschuldet) nicht alles richtig; umso mehr hat es uns erfreut, dass 10 Schülerinnen und Schüler des Remstalgymnasiums diesen Februar und März – im Rahmen des Berlin- Israel-Projektes und SCORA – die Möglichkeit hatten, eine first-hand-experience im Heiligen Land zu machen. In Jerusalem, Tel Aviv, in der demokratischen Schule Eynot Yarden im Kibbuz Amir sowie bei ihren Gastfamilien im Norden Galiläas haben sie folgendes erlebt:

Für mich war der Höhepunkt der Reise, als wir zu den Gastfamilien gekommen sind und mit den Israelis gemeinsam die Golanhöhen besichtigt haben. Es war sehr interessant zu sehen wie so ein Militärposten aussieht und auch Überreste wie einen getroffenen Panzer der syrischen Arme zu sehen. Hierbei war der Tour Guide auch sehr toll, da er zu allem den historischen Kontext sehr anschaulich und verständlich geliefert hat.
Adrian Wachter

Ich war besonders begeistert von der Gastfreundschaft und Offenheit unserer Gastfamilien, Austauschpartner und generell den Menschen in diesem Land. In Jerusalem sind schon viele Menschen auf uns zu gegangen und waren offen und herzlich. Meine Gastfamilie hat mich auch direkt freundlich aufgenommen und waren sehr offen. Was auch sehr aufgefallen ist, war wie auch andere Mitschüler, Bekannte und Freunde unserer Austauschpartner auf uns zugegangen sind, an uns interessiert waren und uns sehr willkommen fühlen haben lassen. Um mich herum wurde auch unter Israelis viel Englisch gesprochen, damit ich den Gesprächen folgen konnte und mich nicht ausgeschlossen oder fremd fühlte.
Judith Kägi

(Erik Sauter)