Spanien Austausch 2025

Spanien Austausch 2025

Deutschland

Das Programm des ganzen Austausches begann am Mittwoch, dem 17.09.2025. Wir haben unsere Austauschpartner und die beiden spanischen Lehrerinnen aus Arnedo aufgeregt am Bahnhof empfangen. Am nächsten Tag trafen wir uns in der Schule und haben gemeinsam Spiele gespielt, damit wir uns besser kennen-lernen konnten. Danach wurden unsere Gäste von Herrn Wenzke und dem Bürgermeister begrüßt. Am Nachmittag haben wir alle das Mercedes-Benz-Museum besucht, welches vor allem die Spanier sehr interessiert hat. Am Freitag gingen wir dann gemeinsam mit unseren Spaniern in den Unterricht. Am Nachmittag waren wir Blacklight Minigolfen in Stuttgart.

Am Wochenende unternahmen die Gastfamilien verschiedene Aktivitäten, vom Besuch des Fernsehturms bis hin zur Wilhelma, war alles dabei. Am Samstagabend fand außerdem eine kleine Party statt, bei der wir gemeinsam lachten, redeten und den Abend genossen. Am Montag erkundeten wir gemeinsam Stuttgart bei einer Stadtführung. Dabei erfuhren die spanischen Gäste viel über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt und hatten anschließend noch etwas Zeit, um auf eigene Faust durch die Innenstadt zu bummeln.

 

Der Dienstag begann mit einem besonderen Programmpunkt: einem Brezel Backkurs bei der Bäckerei Schöllkopf. Dort durften die Spanier ihre eigenen Brezeln backen, eine typisch schwäbische Spezialität, die bei allen sehr gut ankam! Anschließend besuchten sie den Unterricht mit uns, bevor wir uns am Nachmittag zum Bowling in Fellbach trafen.

Am Mittwoch hieß es schließlich Abschied nehmen. Der Abschied fiel allen sichtlich schwer, denn in dieser Woche sind viele neue Freundschaften entstanden. Umso größer war die Vorfreude auf das Wiedersehen in Arnedo am 8. Oktober 2025. Im Aufenthaltsraum verabschiedeten wir unsere Gäste mit Umarmungen, Fotos und wunderschönen Erinnerungen an eine tolle gemeinsame Woche.

Spanien

Im Zeitraum vom 8. bis zum 15. Oktober besuchten wir unsere spanischen Austauschschüler in Arnedo. Wir flogen von Stuttgart nach Bilbao mit dem Flugzeug und bereits am Flughafen war die Vorfreude auf das Wiedersehen groß. Nach dem Flug erwartete uns noch eine zweieinhalb Stunden lange Busfahrt, die unterschiedlich verbracht wurde, die meisten schliefen oder redeten miteinander. Nachdem wir angekommen waren, verbrachten wir den Abend noch mit unseren Gastfamilien. Am Donnerstag besuchten wir in der 1. Stunde den Unterricht mit unseren Austauschschülern zusammen, bis wir dann schließlich die Bürgermeisterin von Arnedo im Rathaus besuchten. Nach dem Aufenthalt im Rathaus wanderten wir zu den berühmten Höhlen von Arnedo und lernten viel über deren Geschichte. Den Nachmittag gestalteten alle individuell, mit der Familie oder mit Freunden.

Am Freitag fuhren wir dann nach Logroño, besuchten das Parlament und lernten die Präsidentin kennen. Danach aßen wir in einer churrería sehr leckere typisch spanische churros mit chocolate. Anschließend hatten wir eine Führung bei der Stadtmauer und lernten etwas über die Vergangenheit der Stadt. Daraufhin zogen wir in Gruppen los, um unseren eigenen Interessen nachzugehen, wie z.B. essen oder Souvenirs kaufen. Zurück in Arnedo ließen wir den Abend entspannt ausklingen. Am Samstag waren die meisten Familien für sich und haben gemeinsam etwas unternommen oder einen Ausflug gemacht. Für den Sonntag haben sich die spanischen Familien zusammengetan und einen Ausflug in den Kletterpark geplant. Zusammen mit den Spaniern hatten wir viel Spaß, bevor wir nach Hause zurückkehrten.


Am Montag machten wir einen Ausflug in die wunderschöne Stadt Bilbao, dort erlebten wir eine sehr interessante Stadtführung mit informativen Fakten über die Altstadt. Im Anschluss hatten wir Freizeit und erkundeten nun auch den moderneren Teil der Stadt. Auf der Rückfahrt kam gute Stimmung auf, die durch spanische Musik erzeugt wurde. An unserem letzten Programmtag begleiteten wir die Spanier wieder zu der ersten Stunde in den Unterricht, danach liefen wir in das Industriegebiet von Arnedo, wo wir eine anschauliche Führung durch eine Schuhfabrik bekamen. Als nächstes machten wir eine Selfie-challenge durch Arnedo mit den Spaniern zusammen und konnten viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Über den Nachmittag hinweg war jeder bei seiner Gastfamilie und genoss die letzte Zeit mit ihnen oder bereitete sich schonmal auf die Rückreise am nächsten Tag vor. Am Abend trafen sich nochmal alle Beteiligten vom Austausch, um eine Abschlussfeier zu machen. Wir alle hatten nochmal viel Spaß und außerdem lernten wir kulturelle spanische Tänze wie sevillanas kennen. Sogar die Lehrer tanzten mit.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen los, wobei es gemischte Gefühle gab. Es ist schade zu gehen, da die Zeit in Spanien wirklich schön war, aber man freut sich dann auch wieder auf zu Hause und seine Familie.

Im Allgemeinen war es eine wundervolle Zeit mit vielen tollen Erfahrungen und mit vielen neuen Einblicken in die spanische Welt. Vielen Dank an Frau Holzmeier-Huber und Frau Renz, dass sie diesen Austausch ermöglicht haben.

 

Ein Bericht von Sophie Grappendorf (9c) Linn Kurz, Lena Crnic und Nathalie Redmamm (9f)

Austausch Nordirland

Austausch Nordirland

Vom 22.- 26. September 2025 bekamen wir Besuch von unseren Austauschpartner*innen von der Friend’s School in Lisburn in Nordirland. Schon lange hatten wir uns auf diesen Besuch gefreut und dann war es endlich so weit:  Wir lernten uns persönlich kennen.

Am Montag kamen die nordirischen Schüler*innen zu uns nach Weinstadt. Zuerst ging es mit den Gastfamilien nach Hause, um sich dort schon etwas einzuleben und anzukommen. Abends trafen wir uns dann alle gemeinsam zum Bowlingspielen in Schorndorf. Dort lernten wir uns alle schnell besser kennen und verbrachten einen lustigen Abend zusammen.

Am nächsten Morgen begleiteten die Austauschschüler*innen zunächst ihre deutschen  Partnern*innen in den Unterricht, bevor sie nach Stuttgart zum Mercedes-Museum fuhren. Nachmittags gingen wir dann alle zusammen zum Rathaus nach Beutelsbach, wo wir von Oberbürgermeister Michael Scharmann sehr nett mit Getränken und etwas zu essen empfangen wurden. Alle nordirischen Gäste erhielten noch „Rätschen“ zur Erinnerung an die Weinberge Weinstadts. Den Nachmittag gestalteten dann alle individuell mit ihren Partner*innen.

Mittwochs fuhren wir gemeinsam nach Ulm und hatten zuerst eine Stadtführung. Anschließend konnten wir in kleinen Gruppen Ulm erkunden, shoppen oder Mittag essen gehen. Natürlich stiegen wir die über 500 Stufen hoch auf das Ulmer Münster. Leider hatten wir wegen des schlechten Wetters keine besonders gute Sicht, aber es hat sich dennoch gelohnt. Danach fuhren wir alle erschöpft, aber auch zufrieden wieder zurück nach Hause.

Am vorletzten Tag unseres Austauschs kamen die nordirischen Schüler*innen morgens wieder mit in den Unterricht, bevor sie zusammen mit ihren Lehrerinnen die Stuttgarter Markthalle, das Rathaus inklusive Paternoster, das Stadtpalais, die Bibliothek und das Milaneo besuchten.

Abends trafen wir uns alle in Waiblingen zum Farewell-Abend, den zahlreiche Eltern organisiert hatten. Es gab Maultauschen mit Kartoffelsalat und jede Menge leckere Desserts. Es war ein sehr schöner und lustiger letzter Abend!

Am Freitag hieß es schon Abschied nehmen. Die Austauschschüler*innen spazierten nach Endersbach, wo sie zusammen mit ihren Lehrerinnen Kuchen essen waren. Danach gab es in den Gastfamilien ein gemeinsames Mittagessen zum Abschied. Dann mussten wir sie schon wieder zurück zum Bahnhof bringen.

Natürlich waren wir alle traurig, dass wir uns nach so kurzer Zeit schon wieder verabschieden mussten. Aber wir freuen uns auch schon sehr auf unseren Besuch in Nordirland im Februar!

 

Platz 2 beim Mathe Cup 2025

Beim diesjährigen Mathe Cup der Hochschule für Technik in Stuttgart haben Schülerinnen und Schüler des Remstal-Gymnasiums einen großartigen 2. Platz erreicht.

Das RGW war am 24. Juli mit zwei Teams aus den Leistungskursen der Jahrgangsstufe 1 gegen 134 weitere Mathetalente  aus dem Großraum Stuttgart angetreten. Dabei gelang es Jonathan Barth, Mika Bischoff, Laura Ebner und Phil Nefzer an sämtlichen Mitstreitern bis auf das Gymnasium Remseck vorbeizuziehen. Alle Teilnehmer stellten ihr mathematisches Können in anspruchsvollen Projekt- und Speed-Aufgaben, die im Team gelöst werden mussten, unter Beweis.

Damit war das RGW zum dritten Mal in Folge unter den besten drei Mannschaften.

Alle Mathelehrerinnen und -lehrer sind stolz auf eure tolle Leistung – herzlichen Glückwunsch!

Aller guten Dinge sind Drei

„So viel gestorben wie heute wurde noch nie am RGW.“ Mit diesen Worten leitete Herr Wenzke seine Dankesrede an die Unter-Mittel- und Oberstufen-Theater AG des Remstal-Gymnasiums ein.

 

Recht hat er: An drei Theaterabenden entführten die beiden AGs die Zuschauenden in gruselig komische literarische Welten. Neben Goethes „Zauberlehrling“, Droste-Hülshoffs „Knabe im Moor“, Kinder- und Jugendbuchklassikern von Preußler sowie Michael Ende, neben zeitgenössischer Jugendliteratur mit der „Tale of the Three Brothers“ und diversen Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen („Das blaue Licht“ und „Wassilja – Die Schöne“) kamen auch eigene Kreationen des Ensembles wie „Der Mann und der Hund“, „Der Spiegel“ oder auch „Pew, pew, tot“ auf die Bühne.

Durch den Abend leitete Emilia aus der Jahrgangsstufe und befreite all die Figuren aus ihren Geschichten, indem sie aus diesen vorlas. So wurde das Publikum Zeuge, wie Luke den Tod seiner geliebten Sophie beklagen musste. „Und es gab keine so traurige Liebe, wie die von Luke und Sophie“, endete die Bestatterin diese Szene. Nur wenige Augenblicke später war ein anderes Paar, Pierre und Marie, auf der Suche nach einer ganz bestimmten Villa. Einer Villa, in der es spukte, Sophie selbst entpuppte sich als Geist.

Der Geister nicht genug, in „Der Spiegel“ war der verstorbene Opa Heinz in einem Spiegel gefangen und durch den Tod seiner geliebten Traudel wurden die beiden wieder vereint. Die geldgierigen Enkelinnen flohen schreiend aus dem geerbten Haus.

Als besonders für Erheiterung sorgende Requisite entpuppte sich ein Lenkrad, das unter anderem in Goethes „Erlkönig“ dafür sorgte, dass die Familie, bestehend aus dem schwerhörigen Opa, der Helene Fischer liebenden Oma samt Vater und sterbendem Sohn, mit Motorengeräusch durch die Nacht in eine Polizeikontrolle raste. „Na dann fahren Sie mal weiter, aber nicht schneller als Ihr Lebensalter“, mahnte der Polizist. Doch all das Rasen hatte keinen Zweck, der Sohn verstarb dennoch und begab sich auf den „Highway to Hell“.

Eine besondere Funktion hatten auch die vielen Bäume. Mal waren sie wie auch das leuchtende Männchen in „Wassilja“ oder das Männchen aus „Das blaue Licht“ freundliche Helfer, die umherirrende Ritter vor dem Schwarzen Grafen mitsamt dessen Schatten warnten. Andere Male waren die Bäume im wahrsten Sinne des Wortes „angepisst“ und rächten sich am Mann mit Hund, der im Wald Gassi gegangen war und unachtsam mit der Natur umging. In der Schlussszene lieferten die Bäume das Material für den Hausbau der „Drei kleinen Schweinchen“, wobei nur eines – das Schwäbisch Hällische Landschwein –  sicher gebaut hatte. Dennoch kam der böse Wolf schlussendlich mitsamt seinem ganzen Wolfsrudel zu seinen „leckeren Schweinefüßchen“, „dem mit Eicheln gewürzten Schweinebauch“ und der „Schweinelende ohne Spätzle und Soß“, als die drei kleinen Schweinchen zu guter Letzt über dem Feuer grillten.

„Oh schaurig ist’s…“ in diesem Fall am RGW und nicht im Moor gewesen, wenngleich die Nebelmaschine der Physiker für eine schaurige Atmosphäre sorgte. Schaurig schön und lehrreich zugleich gestalteten sich die drei Abende. Denn ein kleines Mädchen namens Momo lehrte die Zuschauenden, wie wichtig Zeit und Freundschaft sind. Und Krabat bewies ebenfalls, welche Kraft in Freundschaft und Liebe stecken, sodass der Meister am Schluss vernichtet werden konnte und er und die Kantorka mitsamt den Müllerburschen befreit waren. Und das jahrgangsübergreifende Ensemble aus SchülerInnen aus den Klassenstufen 5, 6, 7, 8, 9 sowie der J1 bewies, dass Teamwork mehr ist als die Summe der Einzelteile.

Die drei Theaterabende haben allen Beteiligten unheimlich viel Spaß bereitet! „Wir freuen uns schon darauf, im kommenden Schuljahr zwei Stücke mit den beiden AGs aufführen zu können!“, verkündeten die drei AG-Leiterinnen Frau Selch, Frau Renz und Frau Weiland. Dieses neue Dreierteam, durch das überhaupt erst wieder eine Mittel- und Oberstufen-AG realisiert werden konnte, harmoniert wirklich gut und kann gar nicht genug von den „Brettern, die Welt bedeuten“ bekommen.

Ein herzliches Dankeschön möchten wir allen Beteiligten aussprechen, dazu zählt natürlich das Ensemble sowie deren Eltern. Insbesondere all diejenigen, die kurzfristig für Erkrankte eingesprungen waren, gilt großer Respekt.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Technik-AG unter der Leitung von Herrn Ciquemani, ohne die Aufführungen in unserer Aula nicht möglich wären!

Schüleraustausch mit Thann im Elsass: Gegenbesuch der Franzosen in Weinstadt im Dezember 2024

Spende für Shining Eyes

Schüleraustausch in Thann

Schüleraustausch mit Thann

Endlich durften wir unsere französischen Gastschüler aus Thann im Elsass bei uns willkommen heißen! Vom 2.12. bis zum 6.12. haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 gemeinsam mit den Austauschschülern Brezeln gebacken, Autos im Mercedes-Benz Museum bewundert, Informationen über den Fernsehturm erhalten und jede Menge Spaß gehabt.

Remstal-Gymnasium erhält 20 Laptops für den NwT-Unterricht

Große Freude am Remstal-Gymnasium: Die Firma Vector Informatik hat der Schule 20 leistungsstarke Laptops gespendet, die ab sofort den Unterricht im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) bereichern sollen.

Die Spende, bestehend aus gebrauchten, aber hochwertigen Laptops, wurde durch den Förderverein der Schule abgewickelt. Die Geräte bieten den Schülerinnen und Schülern nun zahlreiche neue Möglichkeiten, insbesondere im Bereich des Programmierens, der 3D-Konstruktion und der Recherche.

Moderne Technik für modernen Unterricht

„Gerade im Fach NwT, wo technische Anwendungen und das Arbeiten mit Computern zentraler Bestandteil sind, sind solche Geräte unverzichtbar,“ erklärt Abteilungsleiter Manuel Brendle. „Dank der großzügigen Spende können unsere Schülerinnen und Schüler jetzt noch individueller arbeiten und sich auf die Anforderungen der modernen Berufswelt vorbereiten.“

Dank der pädagogischen Musterlösung paed.ML Linux des Landesmedienzentrums wurden die Laptops in kürzester Zeit in das schulische Netzwerk integriert und mit Software bespielt. Daher werden die Geräte schon im Unterricht eingesetzt und unterstützen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise dabei, eigene Programme zu entwickeln, komplexe 3D-Modelle zu entwerfen oder gezielte Recherchen für ihre Projekte durchzuführen. 

In Zukunft sollen die Laptops nicht nur im NwT-Unterricht, sondern auch in anderen Fächern zum Einsatz kommen, beispielsweise bei den Projekt- und Methodentage oder bei Präsentationen.

Dank der Spende von Vector kann das Remstal-Gymnasium nun seinen Unterricht weiter digitalisieren und die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.