Nachhaltiges Klima am RGW

Unter dem Motto „Nachhaltiges Klima am RGW“ fanden in diesem Schuljahr die Projekttage von Mittwoch bis Freitag statt.

Ihren Anfang nahmen die Projekttage letztlich bereits zu Schuljahresbeginn, als eine SchĂŒlerin vehement dafĂŒr warb, an der Aktionswoche Klima teilzunehmen. Und das tat das RGW auch. Und weil der Klimawandel und Umweltschutz im wahrsten Sinne des Wortes Dauerbrenner sind, sollte es damit nicht getan sein. Und so gestalteten die LehrkrĂ€fte gemeinsam mit ihren Klassen zahlreiche Projekte.

Da wurde sich ĂŒber die Herkunft von Produkten informiert und anschließend mit ausschließlich regionalen Produkten und möglichst ohne Produktion von AbfĂ€llen so nachhaltig wie möglich gekocht. Es wurden Samenbomben und -tĂŒten gebastelt, OhrwurmschlafsĂ€cke und Insektenhotels in den NWT RĂ€umlichkeiten gebaut und anschließend verkauft. Zahlreiche Verbraucherumfragen wurden lokal wie ĂŒberregional durchgefĂŒhrt und ausgewertet. Andere Klassen fĂŒhrten Kunstaktionen auf, besuchten UnverpacktlĂ€den, nĂ€hten aus alten Jeans Taschen oder machten einen „Thriftshop“ in Form einer Kleidertauschbörse.

Es gibt so viele Bereiche, in denen jede und jeder von uns mehr Nachhaltigkeit leben kann und sollte. Und das oftmals ohne oder mit nur kleinen EinschrÀnkungen.

Es sollte ein Leichtes sein, seinen MĂŒll beispielsweise ordnungsgemĂ€ĂŸ zu trennen! So wollen wir am RGW darauf auch noch besser achten, denn in unseren blauen Papierkisten landet so vieles, das dort nicht hineingehört (z.B. laminiertes Papier, Essensreste, Flaschen, Tintenpatronen, …) und Unmengen an PapiermĂŒll werden einfach in den RestmĂŒll geworfen! Hier können und mĂŒssen wir als Schulgemeinschaft besser werden!

Auch haben wir in den Klassenzimmern viel zu oft das Licht an, obwohl es ausreichend hell ist, oder die Fenster stehen in den großen Pausen offen, obwohl die Heizung zum Beispiel lĂ€uft.

Bereits kleine VerhaltensĂ€nderungen und ein geschĂ€rftes Bewusstsein, das haben wir gelernt, machen in der Summe des Ganzen einen Unterschied. Wir hoffen, dass all die Besucher unseres Sommerfestes sich ĂŒber unsere Ausstellungen und Plakate aber auch an den VerkaufsstĂ€nden ĂŒber das Thema Nachhaltigkeit informiert haben und nun ebenso versuchen wollen, ein klein wenig nachhaltiger zu leben.

Alle Einnahmen und Spenden gehen an die in Deutschland ansĂ€ssige NGO „Plant my tree“. Mit unseren Spenden werden heimische LaubbĂ€ume zur Aufforstung gepflanzt. Informieren Sie sich gerne ĂŒber die Arbeit dieser Initiative.

Und hier nun eine Dokumentation unserer Projekttage, die von SchĂŒler*innen gemeinsam mit Frau Wagner erstellt worden ist:

(Dokumentation folgt noch)

Die RGW Mannschaft triumphiert

REMSTALGYMNASIUM JUGEND trainiert fĂŒr OLYMPIA – TENNIS 2022

Ende April dieses Jahres ging es nach der 2-jĂ€hrigen Pandemiepause wieder los. Das Remstal-Gymnasium meldete acht Mannschaften bei „Jugend trainiert fĂŒr Olympia – Tennis“. In Altersklassen erfolgten die Meldungen. 

Am erfolgreichsten waren die Junioren in der Wettbewerbsklasse I (Jahrgang 2001 und jĂŒnger). Diese setzten sich gegen das Salier-Gymnasium aus Waiblingen, das Mörike-Gymnasium aus Göppingen und das Limes-Gymnasium aus Welzheim durch. Ins Landesfinale zogen sie (auswĂ€rts Luca Singer, Fynn Birkmann, Paul Zimmermann und Djordje Abadzic mit Tim Jakob und Lorenzo Schmidt) durch einen ĂŒberlegenen 6:0 Sieg gegen das Gymnasium Rutesheim ein.

Im Landesfinale des RP Stuttgart mussten sie sich dann jedoch leider geschlagen gegeben. Mit einem sensationellen 3. Platz können die Jungs jedoch sehr stolz sein. Das hat bisher noch keine Tennis-Mannschaft des RGWs vor ihnen geschafft.

Leider verpasst haben dieses Finale die Juniorinnen (Dajana Abadzic, Luise Sczech, Julia Seichter, Larissa Wernert und Ellen Rupp). Sie verloren, das Finale gegen das Gymnasium Plochingen mit 2:4. 

Wir bedanken uns bei allen Tennisspieler/innen (s.o. sowie Marlene Sczech, Nicolas KĂŒmmerle, Max Mössinger, Angelo, Gino Badilatti, Leonhard Walther, Sophie Ditzel, Helene Hittmann und Julia Faller, Ilias Ben Ammar, Linus Bohnert, Valentin Glas, Luca SchĂ€ffer, Maximilian Walther, Peter Zimmermann, Paul WĂŒrtele, Emil Röthele, Ellen Rupp, Sarah Riedel, Jette Rupp, Yoko Hufeland, Philipp Hasenkopf, Ben Harrer, Tobias Malik, Julian Noukas und Kilian Hettinger) fĂŒr ihren sportlichen Einsatz😊.

Dank geht auch an die Schulleitung wie auch dem Organisationsteam „Terminschlacht“ mit Sandra Heske, Heiko Herzig und Lina Brand fĂŒr den Fahrdienst. 

Das RGW möchte sich zudem bei Ute Haller bedanken, durch ihre Organisation und ihren ĂŒbermĂ€ĂŸigen Einsatz ist JtfO fĂŒr so viele Mannschaften erst alles möglich.

94 mal Abitur

So breit gefĂ€chertes Wissen wie aktuell werden unsere Abiturienten des Jahrgangs 2022 wahrscheinlich nie mehr haben – 94 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten in der vergangenen Woche ihr Reifezeugnis.

Mit einem sensationellen Jahrgangsdurchschnitt von 2,2, wobei 34 der SchĂŒler*innen eine 1 vor dem Komma haben, entlassen wir in diesem Schuljahr alle zum mĂŒndlichen Abitur zugelassenen jungen Erwachsenen in die weite Welt. „Ein ganz besonderer Jahrgang“, so der Direktor des Remstal-Gymnasiums Weinstadt. „Vor 8 Jahren wart ihr der erste Jahrgang, den ich hier in der Jahn-Halle einschulen durfte. Nun habe ich gemeinsam mit eurer Oberstufenberaterin Frau Kieweg und unserem neuen stellvertretenden Schulleiter Herrn Wolf die Ehre euch allen das Abiturzeugnis zu ĂŒberreichen!“

Voller Stolz klatschten die anwesenden Eltern und Geschwister, Großeltern und Paten, J1 SchĂŒlerinnen und LehrkrĂ€fte den nicht minder stolzen Abiturient*innen Beifall. Endlich ist es geschafft. Alle bis auf eine SchĂŒlerin konnten ihr Abschlusszeugnis entgegennehmen. Eine SchĂŒlerin hatte leider aufgrund Corona noch ihre letzte mĂŒndliche PrĂŒfung ausstehen – aber auch fĂŒr sie war klar: Das Abitur wird sie mit Auszeichnung abschließen! Und der Applaus aller, auch der MitschĂŒler*innen, dĂŒrfte sie inzwischen erfolgreich durch die letzte PrĂŒfung getragen haben.

Mit diesem Jahrgang verlĂ€sst das RGW nicht nur eine Riege an LeistungstrĂ€ger*innen, sondern auch an ganz besonderen Menschen. Menschen, die sich sozial fĂŒr die Schulgemeinschaft und auch darĂŒberhinaus engagiert haben. Lea-Sophie Drews erhĂ€lt deshalb den RGW Sozialpreis des Fördervereins fĂŒr ihr ausdauerndes Engagement in der SMV. Aber so viele andere hĂ€tten diesen Preis ebenso verdient.
Mit diesem Jahrgang verlassen uns tragende SĂ€ulen der Technik AG, der Big Band, des Chores, des Orchesters, der Sani-AG, engagierte SchĂŒler*innen der Nachhilfebörse und so vieles mehr. Wir werden sie alle sehr vermissen und hoffen, dass so manche*r doch nochmal fĂŒr eine kurze Stippvisite am RGW vorbeischaut.

Vergabe des Sozialpreises

Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Jahrgang selbst fĂŒr das musikalische Rahmenprogramm an der eigenen Verabschiedung gesorgt hat. „Ich werde den Gesang und euer schönes Klavier- und Saxophonspiel vermissen“, so Herr Wenzke. Und noch was wird er vermissen: Die einzigen zwei Herren am RGW zu denen er im wahrsten Sinne des Wortes aufschauen muss, da sie unseren fast 2m langen Schulleiter tatsĂ€chlich ĂŒberragen.

Und so hat Gregor Pavlidis in seiner Abschlussrede fĂŒr den Jahrgang wahrscheinlich Recht, wenn er sagt, dass dem KapitĂ€n des U-Boots RGW und der Mannschaft ein paar TrĂ€nen in den Augen stehen, wenn wir unsere Schiffsjungen und -mĂ€dchen jetzt auf offener See aussetzen. Aber wir sind uns sicher, ihnen ausreichend beigebracht zu haben, dass sie sicher ihren Weg finden werden, sich freischwimmen, wie Gregor es in seiner Rede metaphorisch formuliert hat.

Jahrgangsabschlussrede von Gregor Pavlidis

Das RGW wĂŒnscht allen Abiturienten und Abiturientinnen alles Gute fĂŒr die Zukunft! Wir bedanken uns bei euch aber auch bei euren Familien fĂŒr die Jahre der guten Zusammenarbeit und hoffen, dass sich einige von euch und Ihnen im Verein der Freunde engagieren und uns immer mal wieder bei Events besuchen kommen!

In diesem Sinne: Immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

(Bericht: Weiland; Fotos: Dr. Axel Suhrborg)

YoungEntrepreneurs – Anmeldung

Du hast Lust, dich kreativ auszutoben und deine Ideen fĂŒr ein Start-Up zu konkretisieren und zu verwirklichen? Du bist neugierig und möchtest erste Erfahrungen sammeln, die mit der GrĂŒndung eines Unternehmens zu tun haben? Du bist ein*e TĂŒftler*in und Denker*in? Dann melde dich fĂŒr Young Entrepreneurs an! Hier erhĂ€ltst du weitere Informationen nochmal schriftlich zusammengestellt. Gleichzeitig dient dieses Dokument auch der Anmeldung!

Informationsvideo

Und in dieser Taskcard solltest du auch ein wenig stöbern.

Mitmachen lohnt sich in jedem Fall!

Dankeschön fĂŒr die Spenden des RGW

Ein herzliches Dankeschön hat uns alle, und die engagierte SMV des RGW im Besonderen, ereilt.

Mit unserer Tauben-Aktion aber auch den zahlreichen Kuchenverkaufsaktionen hat die SMV ein Ukraine-Hilfsprojekt unterstĂŒtzt und dafĂŒr hat das RGW ein Dankschreiben und zwei Urkunden erhalten.

Vielen Dank an alle Spender*innen und das Engagement von euch am RGW! Trauriger Weise können noch zahlreiche Hilfsprojekte und Organisationen unsere UnterstĂŒtzung gebrauchen. Bei Ideen und Anregungen wendet euch an euren SMV Stufenausschuss, die VerbindungslehrkrĂ€fte oder eure Klassenleitung.

Und als nÀchstes ist eure KreativitÀt im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gefragt: Auch hier sind wir zuversichtlich, dass die RGW Gemeinschaft tolle Impulse setzen wird.

Anmeldung fĂŒr „Young Entrepreneurs“ am 07./08.10.

Du hast Lust, eine innovative Idee zu promoten und zu prĂ€sentieren? Dann wĂ€re die Teilnahme am Seminar „Young Entrepreneurs“ genau das Richtige.

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Auch in diesem Schuljahr können wir wieder von erfolgreichen Teilnehmerinnen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen berichten.In der Kategorie „Solo“ (Teilnehmer*innen bis Klasse 10) nahmen Lisa Drews, Aulona Krasniqi, Tabea Vaihinger (alle 9b) und Leana Österle (10e) teil. Sie alle erzielten gute Leistungen fĂŒr ihre BeitrĂ€ge. Aulona, Tabea und Leana konnten die Jury sogar so ĂŒberzeugen, dass sie jeweils einen dritten Platz in der Landeskategorie von Baden-WĂŒrttemberg erhielten, der mehrfach vergeben wird. Sie erhalten BĂŒchergutscheine und können am 07. Juli beim Treffen der Landessieger dabei sein.Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen fĂŒr die tolle Leistung und sind gespannt, wer sich nĂ€chstes Jahr beweisen wird.
(Foto: Lisa Drews, Tabea Vaihinger und Aulona Krasniqi von links nach rechts)

PuttelAschen – Trotz Abiturstress inszeniert der LiTh Kurs J2

Der Titel deutet es an, der Literatur und Theater Kurs der Jahrgangsstufe 2, betreut durch Ulrike Selch, hat sich Bertolt Brecht und den V-Effekt zum Vorbild genommen und das uns allen vertraute VolksmĂ€rchen „Aschenputtel“ inszeniert. Und das mitten zwischen schriftlichem Abitur und den letzten fachpraktischen PrĂŒfungen! „Sie wollten einfach spielen, den Kurs nicht einfach so enden lassen,“ so Frau Selch. Und wie sie gespielt haben: Das Publikum, bestehend aus jĂŒngeren Geschwistern im Grundschulalter ĂŒber MitschĂŒler*innen aller Klassenstufen und Lehrer*innen sowie zahlreichen UntertstĂŒtzer*innen der Theaterlandschaft am RGW, zeigte sich begeistert von dieser fulminanten AuffĂŒhrung!

Typisch fĂŒr das epische Theater wurde die Inszeniertheit des StĂŒcks zum StĂŒck im StĂŒck – und gleich die erste moralische Botschaft wurde vermittelt, indem der Regisseur – gespielt von Gregor – eine der Schauspielerinnen in jede Rolle schlĂŒpfen ließ. Jeder kann jede Rolle ausfĂŒllen, jeder kann das Aschenputtel, die böse Stiefmutter, der Prinz, die Tauben oder der Papagei sein. Der Papagei? Ja, der Papagei.

Dieses Prinzip des bestĂ€ndigen Rollenwechsels, markiert durch die reduzierten KostĂŒme und Requisiten, zog sich durch die gesamte Inszenierung. Ob ein mĂ€nnliches Aschenputtel oder PuttelAschen oder ein weiblicher Vater, ob FeenflĂŒgel fĂŒr Tauben, oder der bedeutungsschwangere Emanuel Kant – Geschlechter waren egal, die MĂ€rchenhandlung Folie fĂŒr eine Modernisierung, in der sich die verstorbene Mutter und die neue Stiefmutter in einem Rap-Kontest batteln, die Tauben – gurr-gurr – das Puttel anbaggern, der Prinz Chris, zu dessen Clubparty man nur mit Impfnachweis und Maske Zutritt hat, seine große Liebe, mit der er Macarena tanzt, nur an den Schuhen erkennt, was nicht gerade fĂŒr sein Urteilsvermögen spricht.

Die modernisierte Fassung wurde stets von der einzig konstanten Rolle begleitet – dem Regisseur und MĂ€rchenerzĂ€hler, der aber auch in anderen Rollen auf der BĂŒhne stand. Und dieser war es auch, der am Schluss befand, ein gutes StĂŒck bedĂŒrfe noch einer Leiche und eines Papageis, klar, dass der Ethiker und Philosoph Emanuel Kant sich fĂŒr die Rolle des Mordopfers freiwillig meldet – liegen nicht die Moral und Vernunft auch in Grimms MĂ€rchen am Boden, wenn Tauben dem Prinzen verraten mĂŒssen, wer „die rechte Braut ist hie“, wenn alle so sehr Stereotypen nachahmen, als seien sie Figuren aus MĂ€rchen, wenn den Stiefschwestern und der -mutter jedes Mittel Recht ist, um zu eigenen Vorteil zu gelangen, wenn der Narzissmus so um sich greift, dass manche ĂŒber Leichen gehen und den Sprecher der Vernunft, Kant, niederstrecken.

All diese gewichtigen Fragen hat der diesjĂ€hrige Literatur und Theater Kurs implizit mit seiner Inszenierung aufgeworfen – die Antwort mĂŒssen die Zuschauer*innen selbst finden. Die einen, mögen den Abend nur erheiternd und lustig, die darstellerische Leistung gelungen und kurzweilig empfunden haben, die anderen haben vielleicht ihr eigenes Leben reflektiert und diesen Theaterabend, gestaltet durch SchĂŒler*innen als das erkannt, was er auch war: Große BĂŒhnenkunst im Kleinen.

Wir wĂŒnschen allen SchĂŒler*innen fĂŒr die noch ausstehenden letzten PrĂŒfungen alles Gute und ein Ă€hnliches HochgefĂŒhl, wie sie es an diesem erinnerungswĂŒrdigen Theaterabend empfunden haben.

(Bericht und Fotos: We)

EuropÀischer Wettbewerb: 7. Platz von 13238 Teilnehmenden aus BW ging ans RGW

Große Ehrung fĂŒr Teresa Francisci und Isabella Kuntschner, J1

Teresa Francisci und Isabella Kuntschner haben beim diesjĂ€hrigen EuropĂ€ischen Wettbewerb (dem grĂ¶ĂŸten europĂ€ischen politischen Wettbewerb mit deutschlandweit knapp 60000 Teilnehmern, davon 13238 aus Baden-WĂŒrttemberg) einen hervorragenden 7. Platz in Baden-WĂŒrttemberg erreicht.

FĂŒr diese Leistung wurden die beiden zusammen mit den Verfassern der 12 besten Arbeiten am 09. Mai 2022 im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart ausgezeichnet.  

Die feierliche Preisverleihung wurde von Evelyn Gebhardt (bis 2019 VizeprĂ€sidentin des Europaparlaments), Florian Hassler (StaatssekretĂ€r fĂŒr politische Koordinierung und Europa im Staatsministerium Baden-WĂŒrttemberg) und Marion Johannnsen, PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Bewegung BW, ĂŒbernommen. 

Das diesjĂ€hrige Motto des EuropĂ€ischen Wettbewerbs hieß „NĂ€chster Halt: Nachhaltigkeit“. Im Zusatzwettbewerb „Rede ĂŒber Europa“ waren die SchĂŒlerInnen der Oberstufe aufgefordert, eine kreative Arbeit zum Thema „Greenwashing“ abzugeben. Mit Greenwashing wird der Versuch von Unternehmen oder Institutionen bezeichnet, sich als besonders umweltbewusst darzustellen, ohne dass es dafĂŒr eine hinreichende Grundlage gĂ€be. 

Das Datum der Preisverleihung, der 09. Mai, wurde absichtlich gewĂ€hlt, da der 09. Mai der sogenannte Europatag ist, der alljĂ€hrlich fĂŒr Frieden und Einheit in Europa begangen wird. Der Europatag markiert den Jahrestag der Schuman-ErklĂ€rung, in der Robert Schuman seine Idee fĂŒr eine neue Form der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte, die einen Krieg zwischen den Nationen Europas undenkbar machen sollte. Angesichts des Krieges in der Ukraine ist die BeschĂ€ftigung mit diesem Thema mehr denn je geboten – die Tatsache, dass sich so viele SchĂŒlerInnen am EuropĂ€ischen Wettbewerb beteiligten, kann jedoch als positiver Hoffnungsschimmer gesehen werden, dass sich die junge Generation ein friedliches, vereintes und freies Europa nicht mehr nehmen lassen wird.

Das Remstal Gymnasium Weinstadt gratuliert unseren beiden PreistrĂ€gern Teresa Francisci und Isabella Kuntschner ganz herzlich und bedankt sich fĂŒr das Engagement der beiden fĂŒr ein friedliches, freies und gerechtes Europa.

Preisverleihung Rede ĂŒber Europa:
Manuel MĂŒhlpoointner – betreuender Lehrer am RGW
Florian Hassler – StaatssekretĂ€r fĂŒr politische Koordinierung und Europa im Staatsministerium Baden-WĂŒrttemberg
Isabella Kuntschner 
Teresa Francisci 
Evelyn Gebhardt – bis 2019 VizeprĂ€sidentin des Europaparlaments; Landesvorsitzende Europa-Union BW
Marion Johannnsen – PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Bewegung BW