Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6

Letzte Woche fand der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 statt. Die jeweiligen Klassensieger der 6.Klassen traten vor der Jury, die aus ihren Deutschlehrerinnen bestand, an. Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler durften als Unterst├╝tzung Freunde und Fans mitbringen, die das Publikum bildeten. Vorgelesen wurde eine Textstelle aus einem selbst gew├Ąhlten Jugendbuch. Dabei mussten die Kandidaten ihre Auswahl erkl├Ąren und einen kurzen ├ťberblick ├╝ber die Handlung geben. Bei der Bewertung ging es um die Textauswahl, die sprachliche Gestaltung beim Vorlesen, sowie um Lautst├Ąrke und Lesegeschwindigkeit. Alle f├╝nf Vorleserinnen und Vorleser ├╝berzeugten auf ihre eigene originelle Art und durch ihre Lesebegeisterung, was die Wahl einer Stufensiegerin/ eines Stufensiegers extrem erschwerte. Die Jury entschied sich f├╝r eine zweite Wettbewerbsrunde, bei der die Kandidaten einen Fremdtext lesen mussten. Auch bei dieser Runde haben sich alle sehr gut pr├Ąsentiert, letztendlich konnte dann doch eine Stufensiegerin aus der Klasse 6a gek├╝rt werden. Sie wird dann am Regionalwettbewerb unsere Schule vertreten. Wir dr├╝cken ihr die Daumen und w├╝nschen viel Erfolg, aber auch weiterhin Spa├č am Lesen. Alle Teilnehmer bekamen als Preis ein Jugendbuch, wor├╝ber sich auch die vier ÔÇ×zweitenÔÇť Sieger freuten. Ein gro├čes Dankesch├Ân geht an Frau Berger, die den Wettbewerb organisierte und die Preise passend ausw├Ąhlte.

Bericht ├╝ber die Mittelstufentheater-AG

Am 29. und 30.11.15 f├╝hrte die Theater AG der Mittelstufe eine Inszenierung von Oliver Twist in der Aula des RGW auf. Dabei wurde die Geschichte des Findelkindes und Waisenjungen Oliver Twist erz├Ąhlt. Oliver w├Ąchst im Armenhaus einer englischen Kleinstadt auf, muss dann nach London fliehen und gelangt in die F├Ąnge einer Taschendiebbande. Dort lernt Oliver das Diebeshandwerk und lebt in der brutalen Gesellschaft der Diebe. Durch einen gl├╝cklichen Zufall wird Oliver von einem Herrn namens Brownlow aufgenommen und erlebt in dessen Haushalt das erste Mal G├╝te, Liebe und Versorgung. Nachdem Mr. Brownlow Oliver losschickt, um f├╝r ihn eine Besorgung zu machen, dieser aber nicht zur├╝ckkommt, findet Mr. Brownlow Erstaunliches ├╝ber die Herkunft von Oliver heraus. Olivers Leben wird sich von Grund auf ├Ąndern.

OliverTwist2015

Unter der Leitung von Ulrike Selch gelingt der Thetaer AG eine sehr unterhaltsame, aber auch spannende Inszenierung. Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler setzten das schwierige und auch lange St├╝ck gekonnt um und gl├Ąnzten sogar in Doppelrollen. ÔÇ×Endlich kam auch mal Theaterblut zum EinsatzÔÇť, sagten die Darsteller. Die Mordszene blieb auch beim Publikum in Erinnerung. Es war und ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler auf der B├╝hne pr├Ąsentieren und welche Schauspieltalente in ihnen schlummern.

Ein herzlicher Dank geht an Ulrike Selch und ihre Theater AG und nat├╝rlich auch an die Technik AG, ohne deren Effekte die B├╝hne nicht zum Leben erweckt werden k├Ânnte.

Besuch der Junior-Ingenieure bei der Firma Hafner in Fellbach

14 Schülerinnen und Schüler der Junior-Ingenieur-Akadmie waren letzte Woche zum Firmenbesuch bei der Firma Hafner in Fellbach. Eindrücke des Besuches finden Sie auf der Facebook-Seite der Firma.

Weitere Informationen zur Junior-Ingenieur-Akademie haben wir hier zusammengestellt.

 

Skiausfahrt Mellau/Dam├╝ls

3. Preis f├╝r die Stimmbildungs-AG

Die Stimmbildungs – AG der Klassen 5 – 7 unter Leitung von Uta Scheirle gewinnt beim Silcherchorwettbewerb der Stadt Weinstadt in der Kategorie “Schulch├Âre” den 3. Preis!
Herzlichen Gl├╝ckwunsch allen Beteiligten!

Besuch der integrierten Leitstelle Rems-Murr

Was passiert eigentlich wenn ich im Notfall die 112 w├Ąhle?

Diese Frage haben wir – der Schulsanit├Ątsdienst – uns gestellt und haben im Juni 2015 einen Ausflug zur integrierten Leitstelle Rems-Murr in Waiblingen unternommen.

Als erstes wurde uns der Ort gezeigt, an dem die Notrufe eingehen. Jeder Arbeitsplatz hat 3-4 Bildschirme, auf denen alle notwendigen Informationen angezeigt werden k├Ânnen. Die Leitstelle ist 365 Tage im Jahr Tag und Nacht mit mindesten zwei Leuten besetzt. Diese ÔÇ×DisponentenÔÇť koordinieren und alarmieren alle notwendigen Einsatzfahrzeugen abh├Ąngig von der jeweiligen Situation. Unter anderem alarmieren sie auch die Feuerwehr, die H├Âhlenrettung und den Katastrophenschutzdienst. Sie haben alle eine langj├Ąhrige Berufserfahrung im Rettungsdienst hinter sich und versuchen mit den W-Fragen so viele Informationen wie m├Âglich von den Angeh├Ârigen oder dem Verletzen zu erfahren. Im Jahr gehen hier 100.000 Anrufe ein, erkl├Ąrt uns Herr Leidner.

Leitstelle1

Doch nicht nur eine Koordinationsstelle ist wichtig, die Rettungsfahrzeuge m├╝ssen auch im Kreis verteilt untergebracht werden, damit die vom Gesetz vorgegebene Frist, dass 95% aller Notf├Ąlle in 15 Minuten erreicht werden k├Ânnen, eingehalten wird. Dazu gibt es im Rems-Murr-Kreis mit seinen 410.000 Einwohnern 8 Standorte.

Einen Einblick in die verschiedenen Fahrzeuge gab uns im zweiten Teil unseres Programms Herr Lochmann. Er hat uns die Unterschiede in der Ausstattung und der Aufgabenbereiche von Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungswagen und Kranken-transportwagen erkl├Ąrt. Wir durften auch einen Blick in die Fahrzeuge hineinwerfen. W├Ąhrend der Notarzt bis zu 50 Medikamenten, Beatmungsger├Ąt und EKG f├╝r die Erstbehandlung besitzt, ist der Krankentransportwagen nur f├╝r die Bef├Ârderung von Patienten in Arztpraxen ausgestattet. Im Rettungswagen, der doch sehr ger├Ąumig erscheint, k├Ânnen die Patienten auf dem Weg zum Krankenhaus ├╝berwacht und versorgt werden.

Leitstelle2

Zum Schluss noch ein paar interessante Fakten: wird der Rettungswagen und ein Notarzt gebraucht, kostet dies ungef├Ąhr 600-800ÔéČ. Au├čerdem ist in den letzten 25 Jahren die Anzahl der F├Ąlle, in denen die Rettungsleute ausr├╝cken mussten von 20 000 auf 80 000 gestiegen!

Am Ende unseres sehr informativen Nachmittags in der Leitstelle Waiblingen wissen wir nun ganz genau was passiert, wenn wir die 112 w├Ąhlen.

Alexandra Hamm, J2 (2014/2015)

Fremdevaluation am RGW