Theater-AG

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Neues aus der Theater-AG

Oh nein, die schie├čen doch nicht etwa schon wieder!

1192, die Bev├Âlkerung Englands leidet Hunger. Prinz Johann aber hat kein Mitgef├╝hl mit seinen Untertanen und verlangt jede Menge Steuern und Abgaben, egal ob das Vieh eigentlich mehr tot als lebendig ist. Der Sheriff von Nottingham, sein Gehilfe sowie der Hund Wotan sind dem Volk auch keine Hilfe, im Gegenteil! Doch einer widersetzt sich dieser Unrechtsherrschaft: Robin Hood, gespielt von zwei Sch├╝lerinnen aus den Klassenstufen 6 und 8, leistet gemeinsam mit seinen Freunden Widerstand. Er raubt Adelige aus und kn├Âpft ihnen das Geld ab, um es im Volk zu verteilen. Mit Bruder Tuck findet er einen Geistlichen, der an seiner Seite k├Ąmpft und der gar nicht so kleine John Little schlie├čt sich ebenfalls der Bande rund um Robin Hood an.

Gemeinsam schaffen sie es, den Sheriff auf einem Bogenschie├čturnier zu besiegen. Die drei Kr├Ąhen, verk├Ârpert von drei Sechstkl├Ąsslerinnen, sind ganz aus dem H├Ąuschen. Doch Prinz Johann hatte l├Ąngst geahnt: Hinter Sir Borin versteckt sich Robin Hood. Nur einer kann so schie├čen und sogar den Pfeil des Sheriffs in der Mitte spalten.
Nicht nur seine Gefolgsleute und das Publikum haben Angst um den Helden, auch Maid Marian, die Nichte von Prinz Johann, und ihre beiden Freundinnen sind entsetzt. Jetzt scheint alles verloren. K├Ânig Richard ist in ├Âsterreichischer Gefangenschaft, das L├Âsegeld f├╝r ihn wird sein Bruder Prinz Johann niemals zahlen, nun ist auch Robin Hood gefangen.

Aber weit gefehlt! Getarnt als M├Ânch kann der wahre K├Ânig zur├╝ck nach England kehren, die M├Ąnner Robins unterst├╝tzen ihn dabei, Robin freizubekommen. Und so sind sie es, die Robin Hood befreien. In einem Kampf gelingt es Bruder Tuck sogar den Prinzen zu t├Âten – das Gute hat gesiegt, das B├Âse konnte ├╝berwunden werden.

Die Unterstufentheater AG des RGW besteht in diesem Schuljahr aus 45 SchauspielerInnen aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 8. Sie alle haben im letzten Jahr flei├čig an ihren Rollen gearbeitet und ihnen sind zwei fulminante Theaterabende gelungen. Mit viel Witz und Charme, voller Enthusiasmus und Hingabe haben sie ihre jeweilige Rolle ausgef├╝llt und die etwa 400 BesucherInnen begeistert!

Wir freuen uns sehr, im n├Ąchsten Schuljahr sogar an drei Abenden unser Publikum begeistern zu k├Ânnen. Dieses Mal soll ein selbstgeschriebenes St├╝ck die ZuschauerInnen begeistern, in dem alle Talente, auch neue (zuk├╝nftige) F├╝nftkl├ĄsslerInnen zeigen k├Ânnen, wie viel mehr in ihnen steckt und was sie fernab vom Klassenzimmer und Lernstoff tolles K├Ânnen!

PuttelAschen – Trotz Abiturstress inszeniert der LiTh Kurs J2

Der Titel deutet es an, der Literatur und Theater Kurs der Jahrgangsstufe 2, betreut durch Ulrike Selch, hat sich Bertolt Brecht und den V-Effekt zum Vorbild genommen und das uns allen vertraute Volksm├Ąrchen “Aschenputtel” inszeniert. Und das mitten zwischen schriftlichem Abitur und den letzten fachpraktischen Pr├╝fungen! “Sie wollten einfach spielen, den Kurs nicht einfach so enden lassen,” so Frau Selch. Und wie sie gespielt haben: Das Publikum, bestehend aus j├╝ngeren Geschwistern im Grundschulalter ├╝ber Mitsch├╝ler*innen aller Klassenstufen und Lehrer*innen sowie zahlreichen Untertst├╝tzer*innen der Theaterlandschaft am RGW, zeigte sich begeistert von dieser fulminanten Auff├╝hrung!

Typisch f├╝r das epische Theater wurde die Inszeniertheit des St├╝cks zum St├╝ck im St├╝ck – und gleich die erste moralische Botschaft wurde vermittelt, indem der Regisseur – gespielt von Gregor – eine der Schauspielerinnen in jede Rolle schl├╝pfen lie├č. Jeder kann jede Rolle ausf├╝llen, jeder kann das Aschenputtel, die b├Âse Stiefmutter, der Prinz, die Tauben oder der Papagei sein. Der Papagei? Ja, der Papagei.

Dieses Prinzip des best├Ąndigen Rollenwechsels, markiert durch die reduzierten Kost├╝me und Requisiten, zog sich durch die gesamte Inszenierung. Ob ein m├Ąnnliches Aschenputtel oder PuttelAschen oder ein weiblicher Vater, ob Feenfl├╝gel f├╝r Tauben, oder der bedeutungsschwangere Emanuel Kant – Geschlechter waren egal, die M├Ąrchenhandlung Folie f├╝r eine Modernisierung, in der sich die verstorbene Mutter und die neue Stiefmutter in einem Rap-Kontest batteln, die Tauben – gurr-gurr – das Puttel anbaggern, der Prinz Chris, zu dessen Clubparty man nur mit Impfnachweis und Maske Zutritt hat, seine gro├če Liebe, mit der er Macarena tanzt, nur an den Schuhen erkennt, was nicht gerade f├╝r sein Urteilsverm├Âgen spricht.

Die modernisierte Fassung wurde stets von der einzig konstanten Rolle begleitet – dem Regisseur und M├Ąrchenerz├Ąhler, der aber auch in anderen Rollen auf der B├╝hne stand. Und dieser war es auch, der am Schluss befand, ein gutes St├╝ck bed├╝rfe noch einer Leiche und eines Papageis, klar, dass der Ethiker und Philosoph Emanuel Kant sich f├╝r die Rolle des Mordopfers freiwillig meldet – liegen nicht die Moral und Vernunft auch in Grimms M├Ąrchen am Boden, wenn Tauben dem Prinzen verraten m├╝ssen, wer “die rechte Braut ist hie”, wenn alle so sehr Stereotypen nachahmen, als seien sie Figuren aus M├Ąrchen, wenn den Stiefschwestern und der -mutter jedes Mittel Recht ist, um zu eigenen Vorteil zu gelangen, wenn der Narzissmus so um sich greift, dass manche ├╝ber Leichen gehen und den Sprecher der Vernunft, Kant, niederstrecken.

All diese gewichtigen Fragen hat der diesj├Ąhrige Literatur und Theater Kurs implizit mit seiner Inszenierung aufgeworfen – die Antwort m├╝ssen die Zuschauer*innen selbst finden. Die einen, m├Âgen den Abend nur erheiternd und lustig, die darstellerische Leistung gelungen und kurzweilig empfunden haben, die anderen haben vielleicht ihr eigenes Leben reflektiert und diesen Theaterabend, gestaltet durch Sch├╝ler*innen als das erkannt, was er auch war: Gro├če B├╝hnenkunst im Kleinen.

Wir w├╝nschen allen Sch├╝ler*innen f├╝r die noch ausstehenden letzten Pr├╝fungen alles Gute und ein ├Ąhnliches Hochgef├╝hl, wie sie es an diesem erinnerungsw├╝rdigen Theaterabend empfunden haben.

(Bericht und Fotos: We)

  • dienstags 14:00 - 14:30

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    Theater-AG

    <br />F├╝r Sch├╝lerInnen der Klasse┬á8 – J2<br />

    Neues aus der Theater-AG

    Oh nein, die schie├čen doch nicht etwa schon wieder!

    1192, die Bev├Âlkerung Englands leidet Hunger. Prinz Johann aber hat kein Mitgef├╝hl mit seinen Untertanen und verlangt jede Menge Steuern und Abgaben, egal ob das Vieh eigentlich mehr tot als lebendig ist. Der Sheriff von Nottingham, sein Gehilfe sowie der Hund Wotan sind dem Volk auch keine Hilfe, im Gegenteil! Doch einer widersetzt sich dieser Unrechtsherrschaft: Robin Hood, gespielt von zwei Sch├╝lerinnen aus den Klassenstufen 6 und 8, leistet gemeinsam mit seinen Freunden Widerstand. Er raubt Adelige aus und kn├Âpft ihnen das Geld ab, um es im Volk zu verteilen. Mit Bruder Tuck findet er einen Geistlichen, der an seiner Seite k├Ąmpft und der gar nicht so kleine John Little schlie├čt sich ebenfalls der Bande rund um Robin Hood an.

    Gemeinsam schaffen sie es, den Sheriff auf einem Bogenschie├čturnier zu besiegen. Die drei Kr├Ąhen, verk├Ârpert von drei Sechstkl├Ąsslerinnen, sind ganz aus dem H├Ąuschen. Doch Prinz Johann hatte l├Ąngst geahnt: Hinter Sir Borin versteckt sich Robin Hood. Nur einer kann so schie├čen und sogar den Pfeil des Sheriffs in der Mitte spalten.
    Nicht nur seine Gefolgsleute und das Publikum haben Angst um den Helden, auch Maid Marian, die Nichte von Prinz Johann, und ihre beiden Freundinnen sind entsetzt. Jetzt scheint alles verloren. K├Ânig Richard ist in ├Âsterreichischer Gefangenschaft, das L├Âsegeld f├╝r ihn wird sein Bruder Prinz Johann niemals zahlen, nun ist auch Robin Hood gefangen.

    Aber weit gefehlt! Getarnt als M├Ânch kann der wahre K├Ânig zur├╝ck nach England kehren, die M├Ąnner Robins unterst├╝tzen ihn dabei, Robin freizubekommen. Und so sind sie es, die Robin Hood befreien. In einem Kampf gelingt es Bruder Tuck sogar den Prinzen zu t├Âten – das Gute hat gesiegt, das B├Âse konnte ├╝berwunden werden.

    Die Unterstufentheater AG des RGW besteht in diesem Schuljahr aus 45 SchauspielerInnen aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 8. Sie alle haben im letzten Jahr flei├čig an ihren Rollen gearbeitet und ihnen sind zwei fulminante Theaterabende gelungen. Mit viel Witz und Charme, voller Enthusiasmus und Hingabe haben sie ihre jeweilige Rolle ausgef├╝llt und die etwa 400 BesucherInnen begeistert!

    Wir freuen uns sehr, im n├Ąchsten Schuljahr sogar an drei Abenden unser Publikum begeistern zu k├Ânnen. Dieses Mal soll ein selbstgeschriebenes St├╝ck die ZuschauerInnen begeistern, in dem alle Talente, auch neue (zuk├╝nftige) F├╝nftkl├ĄsslerInnen zeigen k├Ânnen, wie viel mehr in ihnen steckt und was sie fernab vom Klassenzimmer und Lernstoff tolles K├Ânnen!

    PuttelAschen – Trotz Abiturstress inszeniert der LiTh Kurs J2

    Der Titel deutet es an, der Literatur und Theater Kurs der Jahrgangsstufe 2, betreut durch Ulrike Selch, hat sich Bertolt Brecht und den V-Effekt zum Vorbild genommen und das uns allen vertraute Volksm├Ąrchen “Aschenputtel” inszeniert. Und das mitten zwischen schriftlichem Abitur und den letzten fachpraktischen Pr├╝fungen! “Sie wollten einfach spielen, den Kurs nicht einfach so enden lassen,” so Frau Selch. Und wie sie gespielt haben: Das Publikum, bestehend aus j├╝ngeren Geschwistern im Grundschulalter ├╝ber Mitsch├╝ler*innen aller Klassenstufen und Lehrer*innen sowie zahlreichen Untertst├╝tzer*innen der Theaterlandschaft am RGW, zeigte sich begeistert von dieser fulminanten Auff├╝hrung!

    Typisch f├╝r das epische Theater wurde die Inszeniertheit des St├╝cks zum St├╝ck im St├╝ck – und gleich die erste moralische Botschaft wurde vermittelt, indem der Regisseur – gespielt von Gregor – eine der Schauspielerinnen in jede Rolle schl├╝pfen lie├č. Jeder kann jede Rolle ausf├╝llen, jeder kann das Aschenputtel, die b├Âse Stiefmutter, der Prinz, die Tauben oder der Papagei sein. Der Papagei? Ja, der Papagei.

    Dieses Prinzip des best├Ąndigen Rollenwechsels, markiert durch die reduzierten Kost├╝me und Requisiten, zog sich durch die gesamte Inszenierung. Ob ein m├Ąnnliches Aschenputtel oder PuttelAschen oder ein weiblicher Vater, ob Feenfl├╝gel f├╝r Tauben, oder der bedeutungsschwangere Emanuel Kant – Geschlechter waren egal, die M├Ąrchenhandlung Folie f├╝r eine Modernisierung, in der sich die verstorbene Mutter und die neue Stiefmutter in einem Rap-Kontest batteln, die Tauben – gurr-gurr – das Puttel anbaggern, der Prinz Chris, zu dessen Clubparty man nur mit Impfnachweis und Maske Zutritt hat, seine gro├če Liebe, mit der er Macarena tanzt, nur an den Schuhen erkennt, was nicht gerade f├╝r sein Urteilsverm├Âgen spricht.

    Die modernisierte Fassung wurde stets von der einzig konstanten Rolle begleitet – dem Regisseur und M├Ąrchenerz├Ąhler, der aber auch in anderen Rollen auf der B├╝hne stand. Und dieser war es auch, der am Schluss befand, ein gutes St├╝ck bed├╝rfe noch einer Leiche und eines Papageis, klar, dass der Ethiker und Philosoph Emanuel Kant sich f├╝r die Rolle des Mordopfers freiwillig meldet – liegen nicht die Moral und Vernunft auch in Grimms M├Ąrchen am Boden, wenn Tauben dem Prinzen verraten m├╝ssen, wer “die rechte Braut ist hie”, wenn alle so sehr Stereotypen nachahmen, als seien sie Figuren aus M├Ąrchen, wenn den Stiefschwestern und der -mutter jedes Mittel Recht ist, um zu eigenen Vorteil zu gelangen, wenn der Narzissmus so um sich greift, dass manche ├╝ber Leichen gehen und den Sprecher der Vernunft, Kant, niederstrecken.

    All diese gewichtigen Fragen hat der diesj├Ąhrige Literatur und Theater Kurs implizit mit seiner Inszenierung aufgeworfen – die Antwort m├╝ssen die Zuschauer*innen selbst finden. Die einen, m├Âgen den Abend nur erheiternd und lustig, die darstellerische Leistung gelungen und kurzweilig empfunden haben, die anderen haben vielleicht ihr eigenes Leben reflektiert und diesen Theaterabend, gestaltet durch Sch├╝ler*innen als das erkannt, was er auch war: Gro├če B├╝hnenkunst im Kleinen.

    Wir w├╝nschen allen Sch├╝ler*innen f├╝r die noch ausstehenden letzten Pr├╝fungen alles Gute und ein ├Ąhnliches Hochgef├╝hl, wie sie es an diesem erinnerungsw├╝rdigen Theaterabend empfunden haben.

    (Bericht und Fotos: We)

    <br /><strong>Termin:</strong>ab 12:50<strong>Ort:</strong>in 201<strong>Lehrer:</strong>Frau Selch<br />

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  • im Bewegungsraum

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    Theater-AG

    <br />F├╝r Sch├╝lerInnen der Klasse┬á8 – J2<br />

    Neues aus der Theater-AG

    Oh nein, die schie├čen doch nicht etwa schon wieder!

    1192, die Bev├Âlkerung Englands leidet Hunger. Prinz Johann aber hat kein Mitgef├╝hl mit seinen Untertanen und verlangt jede Menge Steuern und Abgaben, egal ob das Vieh eigentlich mehr tot als lebendig ist. Der Sheriff von Nottingham, sein Gehilfe sowie der Hund Wotan sind dem Volk auch keine Hilfe, im Gegenteil! Doch einer widersetzt sich dieser Unrechtsherrschaft: Robin Hood, gespielt von zwei Sch├╝lerinnen aus den Klassenstufen 6 und 8, leistet gemeinsam mit seinen Freunden Widerstand. Er raubt Adelige aus und kn├Âpft ihnen das Geld ab, um es im Volk zu verteilen. Mit Bruder Tuck findet er einen Geistlichen, der an seiner Seite k├Ąmpft und der gar nicht so kleine John Little schlie├čt sich ebenfalls der Bande rund um Robin Hood an.

    Gemeinsam schaffen sie es, den Sheriff auf einem Bogenschie├čturnier zu besiegen. Die drei Kr├Ąhen, verk├Ârpert von drei Sechstkl├Ąsslerinnen, sind ganz aus dem H├Ąuschen. Doch Prinz Johann hatte l├Ąngst geahnt: Hinter Sir Borin versteckt sich Robin Hood. Nur einer kann so schie├čen und sogar den Pfeil des Sheriffs in der Mitte spalten.
    Nicht nur seine Gefolgsleute und das Publikum haben Angst um den Helden, auch Maid Marian, die Nichte von Prinz Johann, und ihre beiden Freundinnen sind entsetzt. Jetzt scheint alles verloren. K├Ânig Richard ist in ├Âsterreichischer Gefangenschaft, das L├Âsegeld f├╝r ihn wird sein Bruder Prinz Johann niemals zahlen, nun ist auch Robin Hood gefangen.

    Aber weit gefehlt! Getarnt als M├Ânch kann der wahre K├Ânig zur├╝ck nach England kehren, die M├Ąnner Robins unterst├╝tzen ihn dabei, Robin freizubekommen. Und so sind sie es, die Robin Hood befreien. In einem Kampf gelingt es Bruder Tuck sogar den Prinzen zu t├Âten – das Gute hat gesiegt, das B├Âse konnte ├╝berwunden werden.

    Die Unterstufentheater AG des RGW besteht in diesem Schuljahr aus 45 SchauspielerInnen aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 8. Sie alle haben im letzten Jahr flei├čig an ihren Rollen gearbeitet und ihnen sind zwei fulminante Theaterabende gelungen. Mit viel Witz und Charme, voller Enthusiasmus und Hingabe haben sie ihre jeweilige Rolle ausgef├╝llt und die etwa 400 BesucherInnen begeistert!

    Wir freuen uns sehr, im n├Ąchsten Schuljahr sogar an drei Abenden unser Publikum begeistern zu k├Ânnen. Dieses Mal soll ein selbstgeschriebenes St├╝ck die ZuschauerInnen begeistern, in dem alle Talente, auch neue (zuk├╝nftige) F├╝nftkl├ĄsslerInnen zeigen k├Ânnen, wie viel mehr in ihnen steckt und was sie fernab vom Klassenzimmer und Lernstoff tolles K├Ânnen!

    PuttelAschen – Trotz Abiturstress inszeniert der LiTh Kurs J2

    Der Titel deutet es an, der Literatur und Theater Kurs der Jahrgangsstufe 2, betreut durch Ulrike Selch, hat sich Bertolt Brecht und den V-Effekt zum Vorbild genommen und das uns allen vertraute Volksm├Ąrchen “Aschenputtel” inszeniert. Und das mitten zwischen schriftlichem Abitur und den letzten fachpraktischen Pr├╝fungen! “Sie wollten einfach spielen, den Kurs nicht einfach so enden lassen,” so Frau Selch. Und wie sie gespielt haben: Das Publikum, bestehend aus j├╝ngeren Geschwistern im Grundschulalter ├╝ber Mitsch├╝ler*innen aller Klassenstufen und Lehrer*innen sowie zahlreichen Untertst├╝tzer*innen der Theaterlandschaft am RGW, zeigte sich begeistert von dieser fulminanten Auff├╝hrung!

    Typisch f├╝r das epische Theater wurde die Inszeniertheit des St├╝cks zum St├╝ck im St├╝ck – und gleich die erste moralische Botschaft wurde vermittelt, indem der Regisseur – gespielt von Gregor – eine der Schauspielerinnen in jede Rolle schl├╝pfen lie├č. Jeder kann jede Rolle ausf├╝llen, jeder kann das Aschenputtel, die b├Âse Stiefmutter, der Prinz, die Tauben oder der Papagei sein. Der Papagei? Ja, der Papagei.

    Dieses Prinzip des best├Ąndigen Rollenwechsels, markiert durch die reduzierten Kost├╝me und Requisiten, zog sich durch die gesamte Inszenierung. Ob ein m├Ąnnliches Aschenputtel oder PuttelAschen oder ein weiblicher Vater, ob Feenfl├╝gel f├╝r Tauben, oder der bedeutungsschwangere Emanuel Kant – Geschlechter waren egal, die M├Ąrchenhandlung Folie f├╝r eine Modernisierung, in der sich die verstorbene Mutter und die neue Stiefmutter in einem Rap-Kontest batteln, die Tauben – gurr-gurr – das Puttel anbaggern, der Prinz Chris, zu dessen Clubparty man nur mit Impfnachweis und Maske Zutritt hat, seine gro├če Liebe, mit der er Macarena tanzt, nur an den Schuhen erkennt, was nicht gerade f├╝r sein Urteilsverm├Âgen spricht.

    Die modernisierte Fassung wurde stets von der einzig konstanten Rolle begleitet – dem Regisseur und M├Ąrchenerz├Ąhler, der aber auch in anderen Rollen auf der B├╝hne stand. Und dieser war es auch, der am Schluss befand, ein gutes St├╝ck bed├╝rfe noch einer Leiche und eines Papageis, klar, dass der Ethiker und Philosoph Emanuel Kant sich f├╝r die Rolle des Mordopfers freiwillig meldet – liegen nicht die Moral und Vernunft auch in Grimms M├Ąrchen am Boden, wenn Tauben dem Prinzen verraten m├╝ssen, wer “die rechte Braut ist hie”, wenn alle so sehr Stereotypen nachahmen, als seien sie Figuren aus M├Ąrchen, wenn den Stiefschwestern und der -mutter jedes Mittel Recht ist, um zu eigenen Vorteil zu gelangen, wenn der Narzissmus so um sich greift, dass manche ├╝ber Leichen gehen und den Sprecher der Vernunft, Kant, niederstrecken.

    All diese gewichtigen Fragen hat der diesj├Ąhrige Literatur und Theater Kurs implizit mit seiner Inszenierung aufgeworfen – die Antwort m├╝ssen die Zuschauer*innen selbst finden. Die einen, m├Âgen den Abend nur erheiternd und lustig, die darstellerische Leistung gelungen und kurzweilig empfunden haben, die anderen haben vielleicht ihr eigenes Leben reflektiert und diesen Theaterabend, gestaltet durch Sch├╝ler*innen als das erkannt, was er auch war: Gro├če B├╝hnenkunst im Kleinen.

    Wir w├╝nschen allen Sch├╝ler*innen f├╝r die noch ausstehenden letzten Pr├╝fungen alles Gute und ein ├Ąhnliches Hochgef├╝hl, wie sie es an diesem erinnerungsw├╝rdigen Theaterabend empfunden haben.

    (Bericht und Fotos: We)

    <br /><strong>Termin:</strong>ab 12:50<strong>Ort:</strong>in 201<strong>Lehrer:</strong>Frau Selch<br />

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  • Frau Selch und Frau Weiland

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    Theater-AG

    <br />F├╝r Sch├╝lerInnen der Klasse┬á8 – J2<br />

    Neues aus der Theater-AG

    Oh nein, die schie├čen doch nicht etwa schon wieder!

    1192, die Bev├Âlkerung Englands leidet Hunger. Prinz Johann aber hat kein Mitgef├╝hl mit seinen Untertanen und verlangt jede Menge Steuern und Abgaben, egal ob das Vieh eigentlich mehr tot als lebendig ist. Der Sheriff von Nottingham, sein Gehilfe sowie der Hund Wotan sind dem Volk auch keine Hilfe, im Gegenteil! Doch einer widersetzt sich dieser Unrechtsherrschaft: Robin Hood, gespielt von zwei Sch├╝lerinnen aus den Klassenstufen 6 und 8, leistet gemeinsam mit seinen Freunden Widerstand. Er raubt Adelige aus und kn├Âpft ihnen das Geld ab, um es im Volk zu verteilen. Mit Bruder Tuck findet er einen Geistlichen, der an seiner Seite k├Ąmpft und der gar nicht so kleine John Little schlie├čt sich ebenfalls der Bande rund um Robin Hood an.

    Gemeinsam schaffen sie es, den Sheriff auf einem Bogenschie├čturnier zu besiegen. Die drei Kr├Ąhen, verk├Ârpert von drei Sechstkl├Ąsslerinnen, sind ganz aus dem H├Ąuschen. Doch Prinz Johann hatte l├Ąngst geahnt: Hinter Sir Borin versteckt sich Robin Hood. Nur einer kann so schie├čen und sogar den Pfeil des Sheriffs in der Mitte spalten.
    Nicht nur seine Gefolgsleute und das Publikum haben Angst um den Helden, auch Maid Marian, die Nichte von Prinz Johann, und ihre beiden Freundinnen sind entsetzt. Jetzt scheint alles verloren. K├Ânig Richard ist in ├Âsterreichischer Gefangenschaft, das L├Âsegeld f├╝r ihn wird sein Bruder Prinz Johann niemals zahlen, nun ist auch Robin Hood gefangen.

    Aber weit gefehlt! Getarnt als M├Ânch kann der wahre K├Ânig zur├╝ck nach England kehren, die M├Ąnner Robins unterst├╝tzen ihn dabei, Robin freizubekommen. Und so sind sie es, die Robin Hood befreien. In einem Kampf gelingt es Bruder Tuck sogar den Prinzen zu t├Âten – das Gute hat gesiegt, das B├Âse konnte ├╝berwunden werden.

    Die Unterstufentheater AG des RGW besteht in diesem Schuljahr aus 45 SchauspielerInnen aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 8. Sie alle haben im letzten Jahr flei├čig an ihren Rollen gearbeitet und ihnen sind zwei fulminante Theaterabende gelungen. Mit viel Witz und Charme, voller Enthusiasmus und Hingabe haben sie ihre jeweilige Rolle ausgef├╝llt und die etwa 400 BesucherInnen begeistert!

    Wir freuen uns sehr, im n├Ąchsten Schuljahr sogar an drei Abenden unser Publikum begeistern zu k├Ânnen. Dieses Mal soll ein selbstgeschriebenes St├╝ck die ZuschauerInnen begeistern, in dem alle Talente, auch neue (zuk├╝nftige) F├╝nftkl├ĄsslerInnen zeigen k├Ânnen, wie viel mehr in ihnen steckt und was sie fernab vom Klassenzimmer und Lernstoff tolles K├Ânnen!

    PuttelAschen – Trotz Abiturstress inszeniert der LiTh Kurs J2

    Der Titel deutet es an, der Literatur und Theater Kurs der Jahrgangsstufe 2, betreut durch Ulrike Selch, hat sich Bertolt Brecht und den V-Effekt zum Vorbild genommen und das uns allen vertraute Volksm├Ąrchen “Aschenputtel” inszeniert. Und das mitten zwischen schriftlichem Abitur und den letzten fachpraktischen Pr├╝fungen! “Sie wollten einfach spielen, den Kurs nicht einfach so enden lassen,” so Frau Selch. Und wie sie gespielt haben: Das Publikum, bestehend aus j├╝ngeren Geschwistern im Grundschulalter ├╝ber Mitsch├╝ler*innen aller Klassenstufen und Lehrer*innen sowie zahlreichen Untertst├╝tzer*innen der Theaterlandschaft am RGW, zeigte sich begeistert von dieser fulminanten Auff├╝hrung!

    Typisch f├╝r das epische Theater wurde die Inszeniertheit des St├╝cks zum St├╝ck im St├╝ck – und gleich die erste moralische Botschaft wurde vermittelt, indem der Regisseur – gespielt von Gregor – eine der Schauspielerinnen in jede Rolle schl├╝pfen lie├č. Jeder kann jede Rolle ausf├╝llen, jeder kann das Aschenputtel, die b├Âse Stiefmutter, der Prinz, die Tauben oder der Papagei sein. Der Papagei? Ja, der Papagei.

    Dieses Prinzip des best├Ąndigen Rollenwechsels, markiert durch die reduzierten Kost├╝me und Requisiten, zog sich durch die gesamte Inszenierung. Ob ein m├Ąnnliches Aschenputtel oder PuttelAschen oder ein weiblicher Vater, ob Feenfl├╝gel f├╝r Tauben, oder der bedeutungsschwangere Emanuel Kant – Geschlechter waren egal, die M├Ąrchenhandlung Folie f├╝r eine Modernisierung, in der sich die verstorbene Mutter und die neue Stiefmutter in einem Rap-Kontest batteln, die Tauben – gurr-gurr – das Puttel anbaggern, der Prinz Chris, zu dessen Clubparty man nur mit Impfnachweis und Maske Zutritt hat, seine gro├če Liebe, mit der er Macarena tanzt, nur an den Schuhen erkennt, was nicht gerade f├╝r sein Urteilsverm├Âgen spricht.

    Die modernisierte Fassung wurde stets von der einzig konstanten Rolle begleitet – dem Regisseur und M├Ąrchenerz├Ąhler, der aber auch in anderen Rollen auf der B├╝hne stand. Und dieser war es auch, der am Schluss befand, ein gutes St├╝ck bed├╝rfe noch einer Leiche und eines Papageis, klar, dass der Ethiker und Philosoph Emanuel Kant sich f├╝r die Rolle des Mordopfers freiwillig meldet – liegen nicht die Moral und Vernunft auch in Grimms M├Ąrchen am Boden, wenn Tauben dem Prinzen verraten m├╝ssen, wer “die rechte Braut ist hie”, wenn alle so sehr Stereotypen nachahmen, als seien sie Figuren aus M├Ąrchen, wenn den Stiefschwestern und der -mutter jedes Mittel Recht ist, um zu eigenen Vorteil zu gelangen, wenn der Narzissmus so um sich greift, dass manche ├╝ber Leichen gehen und den Sprecher der Vernunft, Kant, niederstrecken.

    All diese gewichtigen Fragen hat der diesj├Ąhrige Literatur und Theater Kurs implizit mit seiner Inszenierung aufgeworfen – die Antwort m├╝ssen die Zuschauer*innen selbst finden. Die einen, m├Âgen den Abend nur erheiternd und lustig, die darstellerische Leistung gelungen und kurzweilig empfunden haben, die anderen haben vielleicht ihr eigenes Leben reflektiert und diesen Theaterabend, gestaltet durch Sch├╝ler*innen als das erkannt, was er auch war: Gro├če B├╝hnenkunst im Kleinen.

    Wir w├╝nschen allen Sch├╝ler*innen f├╝r die noch ausstehenden letzten Pr├╝fungen alles Gute und ein ├Ąhnliches Hochgef├╝hl, wie sie es an diesem erinnerungsw├╝rdigen Theaterabend empfunden haben.

    (Bericht und Fotos: We)

    <br /><strong>Termin:</strong>ab 12:50<strong>Ort:</strong>in 201<strong>Lehrer:</strong>Frau Selch<br />

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